Kategorie Gesundheit

Studie zum Hören in Offenburg

Das Peter-Osypka-Institut für Medizintechnik an der Hochschule Offenburg führt zurzeit eine Studie zum Hören und Sprachverstehen durch – hierfür sind sie auf der Suche nach Studienteilnehmern aus dem Raum Südbaden, die auf einer Seite ein Hörgerät tragen.

Audiologe, der ein Hörgerät am Ohr einer Seniorin einfügt.
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Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Personen mit einseitigem Hörverlust Schwierigkeiten haben, die Richtung von Geräuschen korrekt zu bestimmen. Die Externer Link:Arbeitsgruppe NeuroAkustik untersucht, wie Hörgeräte das räumliche Hören bei einseitigem Hörverlust beeinflussen.

In Deutschland entscheiden sich über die Hälfte aller Menschen mit beidseitigem Hörverlust für Hörgeräte. Bei einseitiger Schwerhörigkeit hingegen nutzen nur rund 30 Prozent eine Hörhilfe. Neueste Untersuchungen der Hochschule Offenburg weisen auf mögliche Gründe hin: Sie zeigen, dass bei einseitigen Hörgeräteversorgungen die Lokalisationsfähigkeit der Träger mitunter deutlich beeinträchtigt wird.

Die aktuelle Studie widmet sich der Frage, wie genau Hörgeräte das räumliche Hören bei einseitigem Hörverlust beeinflussen, um neue Ansätze für eine wirksamere Hörgeräteversorgung zu entwickeln.

Die Messungen finden an der Hochschule Offenburg statt und dauern maximal zwei Stunden. Die Studie folgt strikt den DFGLeitlinien guter wissenschaftlicher Praxis – die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig:

  • Studienteilnehmer können die Studie jederzeit abbrechen.
  • Alle Daten werden pseudonymisiert gemäß DSGVO gespeichert.
  • Die Tests sind nicht-invasiv und ohne medizinisches Risiko.

Für die Teilnahme gibt es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 Euro.

Kontaktinformationen

Sie tragen auf einer Seite ein Hörgerät, sind zwischen 18 und 80 Jahren alt und möchten an der Studie teilnehmen? Dann freut sich die Externer Link:Arbeitsgruppe NeuroAkustik über Ihre E-Mail an: Externer Link:neuroakustik@hs-offenburg.de

Postkontakt: Labor NeuroAkustik – Peter-Osypka-Institut für Medizintechnik, Hochschule Offenburg, Badstraße 24, Offenburg