Kategorie Inklusion Sozialpolitik Behinderung Teilhabe

Austausch mit Landesbehindertenbeauftragten

Von: Julia Nemetschek-Renz

Es war ein Gespräch über die Rechte von Menschen mit Behinderung, die bedeutende Rolle der VdK-Rechtsberatung und die zunehmende Polemik in den politischen Debatten.

Aufnahme der Landesbehindertenbeauftragte Nora Welsch in der Mitte, an ihrer Seite (rechts) Ronny Hübsch und links Hans-Josef Hotz.
Im Austausch im Sozialministerium: VdK-Landesvorsitzender Hans-Josef Hotz, Landesbehindertenbeauftragte Nora Welsch und VdK-Landesverbandsgeschäftsführer Ronny Hübsch (von links). © VdK / J. Nemetschek-Renz

Es mache den Menschen mit Behinderung große Sorge, wenn es in den Diskussionen um die Finanzen der Kommunen zunehmend um die angeblich zu teuren Assistenz-Leistungen ginge, sagte Landesbehindertenbeauftragte Nora Welsch im Austausch mit dem Sozialverband VdK. „Ein Abbau hätte enorme Auswirkungen auf die Lebensqualität vieler Menschen mit Behinderung. Das wäre ein großer Rückschritt.“ Auch der Sozialverband VdK warnt vor Polemik und Populismus in den Debatten. Roger Hahn, VdK-Obmann der Schwerbehindertenvertrauensleute, hatte jüngst öffentlich die Polemik der Debatten verurteilt.

Hans-Josef Hotz berichtete über das politische Engagement der VdK-Ehrenamtlichen im Landtagswahlkampf und darüber, dass auch in den Debatten der Podiumsdiskussionen die kommunalen Finanzen eine zentrale Rolle spielten. Abschließend hob Nora Welsch die Bedeutung der Rechtsberatung des Sozialverbands VdK hervor: „Ihre Expertise ist entscheidend für Menschen mit Behinderung. In Gesprächen verweise ich an den VdK!“