VdK Urlaubsreise vom 29.08. – 05.09.2026 nach Arzl im Pitztal - Tirol
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Sozialverband VdK Ortsverband Remchingen
VdK Urlaubsreise vom 29.08. – 05.09.2026 nach Arzl im Pitztal - Tirol
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.
Es gibt viel zu entdecken und so machten wir uns am Samstag den 29. August auf den Weg ins allseits bekannte Pitztal.
Vor fast 2000 Jahren erbauten die Römer die einzige kaiserliche Staatsstraße über die Alpen –
Die Via Claudia Augusta. Sie reichte von Venedig über Reschenpass, Landeck, Imst, Fernpass und Reutte bis zur Donau und bildete jahrhunderte -lang die wichtigste Nord – Süd-Verbindung.
Wie einst die Römer fuhren auch wir diesen Weg ins Tiroler Oberland.
Mit unserem bewährten Wolf-Reisebus ging es am Samstagmorgen mit 45 erwartungsvollen VdK Mitgliedern und Gönnern bei trübem Wetter Richtung Süden – Tirol.
Je länger die Fahrt dauerte, desto mehr Sonnenstrahlen blinzelten uns entgegen und nach Ulm konnten wir schon unsere erste Rast an der Autobahnraststätte „Illertal“ einlegen. Unsere VdK Küche überraschten uns bei diesem Stopp mit Brezeln und Bierbeiser und für reichlich Kaffee und Getränke sorgte unser Busfahrer. Nach der 45minütigen Vesperpause ginge es nun weiter Richtung Tirol, wobei wir die Gelegenheit nutzten in Füssen einen 2 stündigen Zwischenstopp mit Altstadtbummel und Kaffeepause in der schönen Fussgängerzone einzulegen.Unser angestrebtes Ziel vor Augen fuhren wir nun frohgelaunt im zähen Verkehr über den Fernpass unserem Reiseziel "Arzl im Wald" entgegen.
Recht herzlich wurden wir von den Hotelbesitzern Katherina und Alexander Flir begrüßt, die in unseren Reihen natürlich viele alte Bekannte Gäste ausmachten. Die sauber hergerichteten Zimmer waren rasch verteilt und bezogen, sodass wir nach einem guten ausgiebigen Abendessen von unserem Gastgeber einen Begrüßungstrunk entgegennehmen durften.
Sonntag den 30.08.2026 Tagesausflug zum Hochzeiger
Unser erster Ausflug nach dem ausgiebigen Frühstück führte uns zum nahegelegenen Örtchen Jerzens von da aus wir bequem mit allen Rollatorfahrern in der Gondel bis zur Mittelstation fahren konnten. Die weiterführenden Bergbahnen am Hochzeiger bringen uns schnell und bequem ins Wanderparadies bis auf 2971 Meter mit gut markierten Wanderwegen und beeindruckendem Panoramablick. An der Mittelstation spielte derweil die Blaskappelle von Arzl, sodass wir einen unterhaltsamen Sonntagnachmitag erleben durften.
Zurück im Hotel konnten wir noch vor dem Abendessen das kühle Freibad nutzen.
Am Abend schauten wir uns den Film von Bruno Siebler über die Urlaubsreise nach Arzl von 2019 an um eine kleine Vorschau auf die kommenden Tage zu vermitteln..
Montag den 31.08.2026 Tagesausfahrt nach Innsbruck
Heute wollen wir Innsbruck einen Besuch abstatten. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg. Innsbruck ist die Hauptstadt des Externer Link:österreichischen Bundeslandes Externer Link:Tirol im Externer Link:Inntal an der Externer Link:Alpen-Transit-Strecke Externer Link:Brenner (Auto- und Eisenbahn) nach Externer Link:Südtirol (Externer Link:Italien). Der Name leitet sich von Externer Link:Inn und Externer Link:Brücke ab (Brücke über den Inn). Unsere Anfahrt nach Innsbruck führte uns auf den Bergisel mit Blick auf die Olympiaschanze.
Auch das größte, gemalte Kunstwerk Tirols, das Riesenrundgemälde, befindet sich im TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum. Es zeigt die dritte „Schlacht am Bergisel“ von 1809. Im Anschluss an das 1.000m² große Panorama präsentiert sich der „Schauplatz Tirol“, der sich mit dem Mythos Tirol auseinandersetzt. Die Themen reichen von alpiner Landschaft bis zu Andreas Hofer und den Kaiserschützen. Unterirdisch ist das TIROL PANORAMA mit dem historischen Kaiserjägermuseum, dem Regimentsmuseum der Tiroler Kaiserjäger, verbunden. Nach diesem sehenswerten Rundgemälte fuhren wir nun in die Innsbrucker Innenstadt.
Innsbruck ist zweimaliger Austragungsort der olympischen Winterspiele (Externer Link:Olympische Winterspiele 1964 und Externer Link:Olympische Winterspiele 1976) und der Externer Link:Winter-Paralympics (1984 und 1988). Innsbruck ist damit die einzige Stadt, in der innerhalb von 12 Jahren zwei Mal Olympische Spiele ausgetragen wurden.
Nun durfte nach so vielen Sehenswürdigkeiten auch das Innsbrucker Symbol nicht fehlen. Das Goldene Dachl ist ein Gebäude mit Externer Link:spätgotischem Prunkerker in der Externer Link:Innsbrucker Altstadt und gilt als Externer Link:Wahrzeichen der Stadt. Das Dach des Externer Link:Erkers wurde mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt. Rund um das goldene Dachl konnten wir uns dann noch in einem der zahlreichen Straßenkaffees gemütlich niederlassen bevor wir dann am späten Nachmittag wohl gelaunt und stark beeindruckt die Heimfahrt antraten.
Dienstag den 01.09.2026 Tagesausflug zum Riffelsee
Heute stand die Pitztalfahrt über Wenns – Jersens zum Riffelsee auf dem Programm. Mit der Bergbahn gings hinauf zur Riffelseehütte. Gleich wurden die Plätze auf der Sonnenseite der Hütte mit herlichem Ausblick auf den Gletschersee von einem Großteil unserer Gruppe belegt. Es machten sich auch viele auf den Weg den eiskalten ruhigen See zu umwandern um danach in der Riffelseehütte einzukehren.
Je nach Bedarf konnte man die Bergbahn Abfahrt antreten und in den Kaffee's in der Talstation einkehren bevor wir die Rückfahrt zum Hotel antraten um mit einem weiteren Filmabend nach dem vorzüglichem Abendessen diesen herlichen Tagesausflug ausklingen zu lassen. e.b.
VdK Urlaubsreise vom 29.08. – 05.09.2026 nach Arzl im Pitztal - Tirol
Mittwoch den 02.09.2026 – Fahrt nach Hoch-Imst
Heute hatten wir beim Frühstück große Gratulationskur. Unserer ältesten Teilnehmerin wurde ein Geburtstagsständchen gesungen. Danach fuhren wir los um im Herzen von Imst einige mutige Wanderer aussteigen zu lassen. Sie hatten den Willen aufgebracht das Tiroler Naturwunder die Rosengartenschlucht zu durchwandern. Dieses majestätische Naturwunder mit 4,4 Kilometer Länge und 282 Höhenmeter ist unter den Top 3 der schönsten Naturschätze Tirols. Die restlichen Teilnehmer fuhren weiter nach Ober Imst. Mit einigen Schwierigkeiten, den großen Bus durch die engen Straßen durchzuschleusen und dann die schmalen steilen Kehren nach Ober Imst zu finden, hatte unser Busfahrer zu kämpfen. Aber wohlbehalten kamen wir an der Bergstation an. Dank Barrierefreiheit kommen auch Senioren und Behinderte in den Genuss mit der Panoramagondel den wohltuenden Weitblick in der erfrischenden Höhenluft auf der Aussichtsplattform auf über
2000 Meter zu genießen. Auch die längste Alpen-Achterbahn der Welt findet man hier oben. Mehr als 3 Kilometer lang und bis über 6 Meter über dem Boden flitzt man so wie Lothar ins Tal hinab.
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Am Nachmittag besuchten wir noch das Einkaufszentrum von Imst um noch einige „Fetzen“ oder Souvenirs einzukaufen. Auf der Rückfahrt machten sich einige Wanderfreund auf den Weg die nahegelegene Benny Reich Brücke (Österreichs höchster Hängebrücke) zu überqueren und den Fußweg zum Hotel einzuschlagen.
Bei herrlichem Sonnenschein und wohl gelaunt erreichten wir unserem Hotel Bergland, wo wir uns gemütlich auf der Terrasse oder am Freibad niederließen. Nach dem köstlichen Abendessen versammelten wir uns wieder auf der Terrasse zu einen Umtrunk und anschließendem selbst erstellten lustigen musikalischen Abend mit Gitarrenbegleitung von Hans Weidner und Witze von Linda Klee sowie Schiller Gedichte von Friedemann Gassner.
Donnerstag den 03.09.20126 - Wanderung u. Traktorfahrt zur Jausestation "Waldeck"
Heute hatte unser Busfahrer seinen freien Tag, so dass wir uns auf Schusters Rappen fortbewegen mussten. Unser Ziel war die Jausestation "Waldeck", die man nach zweistündigem Fußmarsch von unserem Örtchen "Wald" (890 Meter) ausgehend, erreichen konnte. Nur die wenigsten gingen den Wanderweg zur hoch gelegenen Jausestation (über 1174 Meter) Wie sollte es denn auch anders sein bei einem VdK Ausmarsch und bei unserem Altersdurchschnitt. Aber trotz den starken Behinderungen vieler Mitreisenden kamen alle wohlbehalten auf die Alm.
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Unser Gastwirt Alexander hatte kurzerhand seinen Traktor eingespannt, den Anhänger mit Sitzbänken versehen und den Großteil unserer Gruppe, wie in alten Zeiten unter großem Hallo, den Berg hoch befördert. Oben angekommen nahmen wir gleich die wunderschöne zur Südseite liegende Terrasse der Jausestation in Beschlag. Die frisch gemähte Alm und der im Hintergrund hervorragende "Sechszeiger" (2392 Meter) bescherten uns bei wolkenlosem Himmel einen herrlichen Anblick. Die Waldeck Wirtin kredenzte uns zur Begrüßung einen köstlichen Marillenschnaps und je nach Bedarf eine reichhaltige günstige Brotzeit. Nach etlichen geselligen und kurzweiligen Stunden inmitten der gigantischen Bergwelt, traten wir wieder die Traktorfahrt und einige den Rückmarsch an. Die erschöpfte Wandergruppe konnte nun im Garten des Hotels Bergland ihre heißgelaufenen Füße im Schwimmbad abkühlen. So war auch unser Autofreier Ferientag eine willkommene Abwechslung und sorgte auch noch beim Abendessen für reichlichen Gesprächsstoff. Am heutigen Abend hatten wir die zwei Pitztaler (bekannt durch Funk u. Fernsehen) engagiert, die uns mit ihrem eigenen Reportwar mit Witz, Scharm und einigen Jodlern unterhielten sodass wir alle bei Tanz, Gesang und schunkeln einen geselligen unvergesslichen Heimatabend erleben konnten.
Freitag den 04.09.2026 Tagesausflug zum Pitztalgletscher
Heute hatten wir schon vor dem Frühstück einen herrlichen Rundblick bei wolkenlosem Himmel zu der majestätischen Bergwelt rund um das Hotel Bergland sowie wiederum einer Jubilarin ein Geburtstagsständchen zu singen.
Unsere Tour führte uns zum Pitztalgletscher dem höchsten Gletscher Osterreichs mit seinem höchst gelegenen Kaffeehaus. Fast alle trauten sich diese Höhentour mitzumachen da es doch gesundheitlich anstrengend war die Höhendifferenz von Imst (828 m) zur Gletscherstation (3440 m) zu überwinden.. Wir fuhren durch das Pitztal und bestaunten die Vielfalt des Landes mit seinen Bergen und Tälern, Gletschern und Gebirgsseen, sowie den bezaubernden Bergdörfern. An der Bergstation konnten wir gleich mit unseren kostenfreien Bergbahntickets in den Gletscherexpress einsteigen, welche uns zur Mittelstation auf über 2840 Meter brachte. Dann ging es weiter mit der Gondel zur Gletscherstation mit Kaffeehaus und Aussichtsplattform. Auf der Plattform in schwindelnden Höhen hatten wir einen herrlichen Rundblick auf die Wildspitze und den vielen über Dreitausendern. Auch die Zugspitze war gut zu sehen. Nach diesem gigantischen Rundblick konnten wir noch eine ausgiebige Kaffeepause im höchstgelegenen Kaffeehaus genießen bevor wir die herrliche Talfahrt antraten. Auf der Rückfahrt nahmen wir uns noch die Zeit das sehenswerte Tiroler Steinbockzentrum zu besuchen. Den heutigen letzten Abend konnten wir noch einmal richtig genießen mit einem musikalischen Leckerbissen der Musikkapelle Arzl welche im nahegelegenen Musikpavillon ihr Platzkonzert gab aber nicht ohne unserem heutigen Geburtstagskind ein Ständchen zu spielen. liegt der höchste Gletscher Österreichs,r Café 3440: Regionaler Genuss im höchsten s
Samstag, den 05.09.2026 Heimfahrt über Ulm
Heute gingen nun unsere acht wunderschönen Tage zu Ende. Nach einem gemütlichen Frühstück packten wir die zahlreichen Koffer in den Bus. Da wir nicht auf der Flucht waren konnten wir uns recht ausgiebig und mit viel Wehmut von Alexander und Katherina Flir verabschieden. Sie hatten mit Ihrer sehr guten Küche, ihrer überaus freundlichen und zuvorkommenden Art in dieser Woche unsere ganze Sympathie gewonnen, so dass einem wiederholten Besuch nichts im Wege steht.
Bild einfügen – VdK Reisegruppe vor Hotel Bergland
Als wir uns endlich losreißen konnten fuhren wir über den Fernpass der Heimat entgegen, In Ulm legten wir dann einen zweistündigen Zwischenstopp zur Verköstigung ein. Danach ging es gemütlich zum Stadtbummel mit vielen Touristenattraktionen unter anderem dem schönen Promenadenweg an der Donau, dem Fischer und Gerberviertel. Es gibt viele Gründe warum das Fischerviertel so anziehend ist. Uraltes Fachwerk, mitunter sonderbare Bauformen, enge Gässchen, urige Gaststätten. Auch das Ulmer Münster wurde besucht. Mit seinem1890 erbauten Hauptturm mit 161,53 m war er rund 135 Jahre der höchste Kirchturm der Welt. Nach diesem interessanten und sehenswerten Zwischenstopp in Ulm steuerten wir nun geradewegs Remchingen an, nicht aber ohne unserem Fahrer für seine sichere Fahrkunst mit einer Spende unseren besten Dank auszudrücken.
Wohlbehalten, gesund und um viele positive Eindrücke reicher kamen wir am späten Nachmittag genau nach Plan in Remchingen an. Es war wieder einmal eine Eindrucksvolle, Unvergessliche VdK Urlaubsreise in der die Pünktlichkeit und Disziplin der Teilnehmer, sowie die Freundlichkeit und Rücksichtnahme untereinander, mit viel Geselligkeit zum Wohlbefinden aller beigetragen hat.
Es hat Spaß gemacht. - Euer Reiseleiter - ernst




