Sichtbar. Selbstbewusst. Stark. – Ehrenamt braucht Frauen, die etwas bewegen wollen!
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Wann?
Wo?
Kreisfrauenkonferenz des Sozialverbands VdK Kreisverbands Freudenstadt in Besenfeld
Was passiert, wenn engagierte Frauen zusammenkommen, ihre Erfahrungen teilen und gemeinsam neue Ideen entwickeln? Es wird lebendig, es wird gelacht und plötzlich entstehen Dinge, die allein vielleicht nie entstanden wären.
Genau das war bei der Kreisfrauenkonferenz des Sozialverbands VdK Kreisverbands Freudenstadt am 30. Oktober 2026 im Ferienhaus Waldblick in Besenfeld zu erleben.
Unter dem Motto „Sichtbar. Selbstbewusst. Stark. – Frauen im Ehrenamt“ trafen sich die Frauenvertreterinnen aus den Ortsverbänden, um sich auszutauschen, neue Impulse mitzunehmen und sich gegenseitig zu stärken.
Nach der Begrüßung durch Kreisfrauenvertreterin Andrea Braun nutzte auch der 1. Kreisverbandsvorsitzende Bernhard Schlotter die Gelegenheit, sich den Teilnehmerinnen vorzustellen und einen Einblick in seine Arbeit zu geben.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Frauen ihr Ehrenamt selbstbewusst gestalten und mit ihrer Persönlichkeit und ihren Ideen sichtbar werden können. Denn Ehrenamt bedeutet weit mehr, als Aufgaben zu übernehmen oder Termine zu organisieren. Es bedeutet, eigene Vorstellungen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
Dabei wurde deutlich: Niemand muss alles können und schon gar nicht alles allein schaffen. Jede bringt ihre eigenen Stärken, Erfahrungen und Fähigkeiten mit. Und genau darin liegt die Stärke einer Gemeinschaft. Was der einen leichtfällt, ist vielleicht für die andere eine neue Herausforderung. Wenn wir unser Wissen teilen, profitieren alle davon.
Auch der persönliche Austausch kam nicht zu kurz. Es wurde diskutiert, gelacht, Erfahrungen wurden weitergegeben und neue Kontakte geknüpft. Die gemeinsame Kontaktliste soll dafür sorgen, dass aus den Begegnungen ein dauerhaftes Netzwerk entsteht. Denn warum sollte eine gute Idee nur in einem Ortsverband bleiben, wenn auch andere davon profitieren können?
Ein Blick in die Zukunft durfte ebenfalls nicht fehlen: Die nächste Basisschulung findet Anfang 2027 in Schopfloch statt. Gerade weil sich im Ehrenamt vieles verändert und immer wieder neue Anforderungen dazukommen, ist es wichtig, neugierig zu bleiben und sich weiterzubilden.
Was dieser Nachmittag besonders gezeigt hat: Ehrenamt muss keine Einbahnstraße sein, bei der man nur gibt. Man bekommt auch etwas zurück. Neue Bekanntschaften, interessante Gespräche, persönliche Erfahrungen und manchmal sogar Freundschaften. Und nicht selten stellt man fest, dass man gemeinsam viel mehr bewegen kann, als man sich vorher zugetraut hätte.
Vielleicht denkt die eine oder andere beim Lesen jetzt: Das könnte auch etwas für mich sein!
Dann nur Mut! Man muss nicht gleich ein Amt übernehmen oder alles wissen. Oft beginnt Engagement mit einer Idee, einem Gespräch oder der Bereitschaft, einfach einmal mitzumachen.
Kreisfrauenvertreterin Andrea Braun bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und den helfenden Händen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.
Denn Ehrenamt lebt nicht von denen, die sagen: „Man müsste mal etwas machen.“ Es lebt von Menschen, die sagen: „Komm, wir machen das gemeinsam!“
Und genau solche Menschen braucht der Sozialverband VdK.
