VdK Ausflug Steiff-Museum und Burg Katzenstein - Bericht

Bericht vom Ausflug zur Burg Katzenstein
Bei bestem Wetter und mit guter Laune starteten wir am 16. Sept. zu unserem Ausflug.
Erstes Ziel war das Steiff-Museum in Giengen, doch nach dem Engelbergtunnel war Schluss mit lustig. Fast eine Stunde standen wir dort in einem unfallbedingten Stau, weshalb wir das Vesper aus Landjäger, Brezeln und Saftschorle im Bus einnehmen mussten.
Fast pünktlich trafen wir beim Steiff-Museum ein, wo wir während der Audioführung in einem gläsernen Aufzug ganz langsam nach oben in die Welt der Steiff-Tiere eintauchten und danach je nach Gusto durch das Museum streiften.
Weiter ging es zur Katzenburg, der Stauferburg mit der Katze im Wappen, als Zeichen für die Freiheitsliebe. Dort begrüßte uns der Burgherr Walter, welcher diese Burg 2006 gekauft und sehr gut hergerichtet hat.
Zunächst gab es in der Burgschänke das Mittagessen, bevor wir mit dem Burgherrn zu einer ausgezeichneten Burgführung starten. Der Eingang in den Turm der Stauferburg lag 7 Meter über dem Burghof; zu hoch für 3 Teilnehmer.
Bei der Führung durch die Stauferburg Katzenstein lernten wir vom Burgherrn viel über die Sitten und Gebräuche der Ritterschaft, aber auch über den Umgang mit ihren „zänkischen Frauenzimmern“, welche im Mittelalter bei Streitereien mit einer „Halsgeige“, dem Schand -oder Zankbrett zusammengesperrt wurden, bis sie ihren Zwist begraben hatten.
Einen Stock höher zeigte er uns an der Außenwand des Rittersaals einen Erker, den „Abtritt“; die „Außentoilette der Burg“, welche vom Regen gespült wurde. Die Kinder der Burg hatten dabei die Aufgabe, täglich die Wasservorräte und das Moos in der Burg aufzufüllen, wobei „eingeweichtes Moos“ das „Hakle-Feucht“ des Mittelalters war.
Im Staufersaal der Burg Katzenstein lernten wir vom Burgherrn auch, wie „regieren“ geht, und mit welchen Gesten man das Volk jubeln lassen kann.
Ganz oben auf der Burg liegt die Hochzeitskapelle und das Standesamt, und man hat eine wunderbare Aussicht. Trotzdem stiegen einige noch die 100 Treppen zur Turmspitze hoch.
Das Wetter war kühler geworden, als wir mit erheblicher Verspätung in Lorch im Cafe Muckensee ankamen, wo wir mit Kaffee, Torten und Eisbechern versorgt wurden.
Bei herrlichem Sonnenschein kamen wir nach einem schönen Ausflugstag wieder pünktlich in den Stadtteilen an. Vielen Dank an alle Helfer.







