November 2026 - Landesverbandsmitteilungen <== Der Ortsverband informiert
Online-Vortrag zur Wahrnehmungspsychologie im Netz: Gesehen, geglaubt, geteilt?
Warum wirken manche Nachrichten, Bilder, Videos oder Beiträge auf Anhieb glaubwürdig? Und weshalb teilen wir manche Inhalte weiter, obwohl ein genauerer Blick Zweifel wecken könnte? Der Online-Vortrag „Was die Wahrnehmungspsychologie über unsere Meinungsbildung im Netz verrät“ zeigt anhand anschaulicher Beispiele aus Alltag, Wahrnehmungs- und Verhaltenspsychologie, wie unser erster Eindruck unser Urteil prägt. Dabei geht es unter anderem um die Wirkung von Wiederholungen, Emotionen, vertrauten Aussagen und Bildern.
Auch manipulierte, aus dem Zusammenhang gerissene oder mit Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Inhalte spielen in diesem Vortrag aus der Reihe „Meine Meinung, meine Wahl“ eine Rolle. Gemeinsam schauen wir darauf, warum solche Beiträge überzeugend wirken können und welche Hinweise helfen, sie besser einzuschätzen. Zum Abschluss geht es um einfache Fragen und Strategien, mit denen sich Nachrichten und andere digitale Inhalte im Alltag bewusster beurteilen lassen. Referent ist Jan Michael Rasimus, Leiter des Eye-Tracking-Labors an der DHBW Karlsruhe, und Dozent für Wahrnehmungs- und Medienpsychologie.
Der Online-Vortrag findet am 16. November 2026 von 17 bis 18 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung zum Online-Vortrag wird gebeten: Externer Link:https://eu01web.zoom.us/webinar/register/WN_DjHQEo7USY-ljqSU6dfKjg#/registration
Ehrenamtskarte für Engagierte des Landes Baden-Württemberg
Das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg sagt DANKE! Wer sich besonders engagiert, profitiert von der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg. Bereits mehr als 25.000 Ehrenamtskarten sind seit dem Start im vergangenen Jahr ausgegeben worden.
Inzwischen beteiligen sich fast alle kreisfreien Städte sowie die Landkreise Böblingen, Calw, Esslingen und Ostalb an der Ehrenamtskarte. Wer sich in einer teilnehmenden Kommune engagiert, kann die Ehrenamtskarte unkompliziert beantragen: ab 200 Stunden Ehrenamt im Jahr, ab 100 Stunden in einem gemeinwohlorientierten Projekt. Inzwischen können Karteninhaberinnen und -inhaber rund 300 Angebote aus den Bereichen Bildung, Kultur und Sport nutzen – von freiem oder ermäßigtem Eintritt bis zu besonderen Aktionen. Weitere Informationen sowie den Antrag gibt es hier: Externer Link:https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/soziales/buergerengagement/ehrenamtskarte
VdK-Erklärvideo: Wie bekomme ich eine Erwerbsminderungsrente?
Arthrose, schwere Rückenleiden oder auch eine Angststörung: Das sind nur einige wenige Beispiele von Krankheiten, die es unmöglich machen können, den bisherigen Beruf auszuüben. Folgt eine Krankmeldung der nächsten, hoffen die Betroffenen natürlich auf eine Erwerbsminderungsrente. Doch die Hürden sind hoch – denn entscheidend ist nicht allein, dass die bisherige Arbeit nicht mehr möglich ist.
Erwerbminderungsrente: Unter welchen Voraussetzungen bekommen wir sie, worauf müssen wir bei der Antragstellung achten und was können wir tun, wenn das Ergebnis der Antragstellung nicht unseren Vorstellungen entspricht? VdK-Geschäftsführer und Jurist Ronny Hübsch erklärt das komplexe Thema, gibt erste Einblicke und konkrete Hilfestellungen bei dieser Rechtsfrage. Unabhängig, kompetent, gut verständlich. Hier finden Sie das Erklärvideo aus der Reihe „VdK Rat und Tat“: Externer Link:https://bw.vdk.de/video/voraussetzungen-erwerbsminderungsrente/
Unsichtbare Behinderungen: Die Sonnenblume als Symbol
Die Sonnenblume steht mit ihrer leuchtend gelben Farbe für Lebensfreude, Optimismus und gute Laune. Für Menschen mit einer unsichtbaren Behinderung bedeutet sie jedoch noch viel mehr: Sie macht das Unsichtbare sichtbar. „Hidden Disabilities Sunflower“ startete vor zehn Jahren als Konzept in Großbritannien – mit einer Sonnenblume als Hilfsmittel für Menschen mit einer unsichtbaren Behinderung. Mit dieser können sie in der Öffentlichkeit zeigen, wenn sie zusätzliche Unterstützung, mehr Verständnis oder einfach nur etwas mehr Zeit in Geschäften, am Arbeitsplatz, in Verkehrsmitteln oder im öffentlichen Raum benötigen. Nun kommt die Initiative, die weltweit bereits in vielen Ländern etabliert ist, endlich auch in Deutschland an.
Pünktlich am Flughafen – und doch absolut im Reisestress. Überall sind Menschen, unbekannte Gerüche und viele neue Eindrücke. Alles muss schnell gehen: Jacke ausziehen, Gürtel ablegen und die elektronischen Geräte in die dafür vorgesehenen Behälter packen. Eine Situation, die bereits für Menschen ohne Behinderung eine Herausforderung sein kann. Für Menschen mit Autismus, einer Angststörung oder ADHS gilt dies oft nur umso mehr. Doch sieht man ihnen ihre Diagnose nicht an. Sie haben kein Hilfsmittel, das auf den ersten Blick zeigt: „Ich habe eine nicht sichtbare Behinderung!“ Oder doch? In England kennt es so gut wie jeder: das Sunflower-Schlüsselband. Mit diesem können Menschen ihre nicht sichtbaren Behinderungen sichtbar machen. Das Sunflower-Motiv gibt es auch als Armband oder Pin zum Anste-cken. Entscheidend ist nur, dass es erkennbar ist. Alle Hintergründe zur Initiative, den Sunflower-Shop sowie einen Überblick der beteiligten Unternehmen und Länder gibt es auf der Homepage von Hidden Disabilities Sunflower: Externer Link:https://hdsunflower.com/