Kreisverbandskonferenz 2026

Kreisverbandskonferenz des VdK Karlsruhe:
Gemeinsam die Zukunft gestalten!
Am Samstag, den 26. September 2026, fand die Kreisverbandskonferenz des Sozialverbandes VdK Kreisverband Karlsruhe im Schlosshotel Karlsruhe statt. Vertreterinnen und Vertreter der Ortsverbände sowie Gäste kamen zusammen, um auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückzublicken, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und wichtige personelle Entscheidungen zu treffen.
Als Gäste begrüßte der Kreisverband unter anderem Elisabeth Knebel, Frauenvertreterin des Bezirksverbandes Nordbaden, sowie Dirk Wenz, Geschäftsführer des Bezirksverbandes Nordbaden. Wenz, der die Nachfolge von Bernhard Gschwender angetreten hat, stellte sich den Delegierten vor und ging in seinem Grußwort insbesondere auf die aktuelle Situation der Sozialrechtsberatung am Standort Karlsruhe ein. Dabei wurden auch mögliche strukturelle Ansätze zur Entlastung und Verbesserung der Erreichbarkeit thematisiert.
Ein würdevoller Bestandteil der Konferenz war das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder. Jutta Zonsius-Seith, Kreisfrauenvertreterin des Kreisverbandes Karlsruhe, führte durch die Totenehrung.
Lotsen, Ehrenamt und starke Ortsverbände
In der Aussprache nahm die weitere Entwicklung der Sozialrechtslotsen einen wichtigen Stellenwert ein. Rund 18 Sozialrechtslotsinnen und Sozialrechtslotsen engagieren sich inzwischen im Kreisverband Karlsruhe. Künftig sollen weitere Lotsen gewonnen, Schulungsangebote ausgebaut und die Zusammenarbeit zwischen benachbarten Ortsverbänden gestärkt werden.
Auch die Gewinnung von Ehrenamtlichen bleibt eine zentrale Aufgabe. Gerade für verantwortliche Vorstandsämter ist es zunehmend schwierig, Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass viele Menschen dem VdK auch deshalb beitreten, weil sie dessen gesellschaftliche und sozialpolitische Arbeit unterstützen möchten.
Mit inzwischen fast 13.000 Mitgliedern gehört Karlsruhe zu den großen Kreisverbänden im VdK Baden-Württemberg. Fachvorträge, Regio-Dialoge, Schulungen, die Arbeit der Sozialrechtslotsen sowie das sozialpolitische Engagement prägten auch das zurückliegende Verbandsjahr.
Nachwahlen im Kreisvorstand
Nach Kassen- und Revisionsbericht wurde der Kreisvorstand einstimmig entlastet.
Bei den anschließenden Nachwahlen wurde Tino Besekow zum Kreisverbandsvorsitzenden gewählt. Zur stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden wurde Roswitha Wagner gewählt. Sie legte daraufhin ihr bisheriges Amt als Schriftführerin nieder. In der erforderlichen Nachwahl wurde Brigitte Heinz mit zur Schriftführerin gewählt. Florian Tritsch wurde einstimmig zum Revisor gewählt.
Dank und Anerkennung für langjähriges Engagement
Ein besonderer Moment der Konferenz waren die Ehrungen verdienter Mitglieder. Sabine Grosche wurde für zehn Jahre ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Mit Angeboten wie „Walk & Talk“, „Ride Your Bike“, Kaffeenachmittagen und Fachvorträgen hat sie die Arbeit des VdK-Ortsverbandes Weingarten (Baden) über viele Jahre mitgeprägt. Ihr Engagement steht beispielhaft dafür, Menschen zusammenzubringen, Gemeinschaft zu fördern und wichtige Informationen zu vermitteln.
Eine besondere Würdigung galt außerdem Norbert Schmidt, der den Sozialverband VdK seit mehr als 25 Jahren begleitet und in zahlreichen Funktionen Verantwortung übernommen hat. Insbesondere als langjähriger Kreisverbandsvorsitzender hat er die Entwicklung des VdK Kreisverbandes Karlsruhe maßgeblich mitgeprägt. Auch gegenüber der Stadt Karlsruhe, Behörden und weiteren Institutionen war und ist er ein geschätzter Vertreter des Verbandes. Herzliche Glückwünsche gingen zudem an Jutta Zonsius-Seith, die an diesem Tag ihren Geburtstag feierte.
Zum Abschluss dankte der neu gewählte Kreisverbandsvorsitzende Tino Besekow allen Delegierten, Gästen und insbesondere den zahlreichen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz.
"Ein starker Kreisverband lebt von starken Ortsverbänden – und von Menschen, die bereit sind, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen."
Um 13:14 Uhr wurde die Kreisverbandskonferenz offiziell beendet. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und sich über die kommenden Aufgaben und Veranstaltungen auszutauschen.
(Ein ausführlicherer Bericht ist als Anhang beigefügt.)