VdK-Urlaub im Bayrischen Wald im Hotel Sattelburgener Hof
Veranstaltungsinformationen
Wann?
Wo?
1.Tag: Am Samstag, dem 4. Juli starteten die 42 Reisenden pünktlich Richtung Bayrischer Wald. Es war eine ruhige Fahrt mit dem Busunternehmen Meister aus Kaiserslautern und von allen bekannten Fahrer Mirko, der von seinen zwei minderjährigen Söhnen begleitet wurde. Ca. Um 14 .00 Uhr kamen die Gäste in Sattelbogen an und wurden vom Hotelchef Herrn Mitterbiller-Grimm herzlich begrüßt und eingewiesen. Nach der Zimmerbelegung war auspacken angesagt, anschließend wurden sie zu zu Cafe und Kuchen-bufett eingeladen. Nach dem Abendessen war Nachtruhe angesagt.
2. Tag: Fahrt nach Cham mit Reiseleitung Frau Astrid Horak. Eine nette, sympathische Dame stieg in Cham zum Bus und führte, in zwei Gruppen eingeteilt, die Gäste in die Innenstadt und hatte viel über die Stadt und deren Geschichte zu erzählen. Die große Kreisstadt Cham gehört noch zur Oberpfalz im Bayrischen Wald und hat mit den Vororten ca. 160.000 Einwohner. Sie liegt am Fluss Regen und ist nicht weit von der tscheischen Grenze. Als zentraler Wirtschaftsstandort der Region Oberer Bayerischer Wald gilt die Stadt als wichtiger Arbeitgeber. Frau Roth führte die Gruppe über den Marktplatz zur Stadtpfarrkirche um die pompöse Innenausstattung zu bewundern und durch den Marktplatz bis zum Westtor, dem sogenannten Biertor. Auf dem Rückweg zum Bus kehrten die Durstigen noch in ein Eiscafe ein um sich zu erfrischen. (Anmerkung des Autors: Es wäre noch viel über die Stadtgeschichte zu schreiben, aber die Anzahl der Buchstaben im Text ist leider begrenzt).
„Der Further Drachenstich – ein Mythos lebt“ - Weiter ging der Ausflug nach Fürth im Wald zur Drachenhöhle, zum Drachenstich. Eine tolle Konstruktion aus Holz und Kunststoff überdachte die Arena und vier Mimen spielten eine kleine Rolle und sie erzählten von der Legende des bösen Drachen bis der „Hauptdarsteller“ des Drachenstichs in Form von Kunststoff-Verkleidung und digital gesteuerter Technik zu einem furchterregenden Schreitrobotor seine Residenz verlässt. Dieses 11 Tonen schwere Monstrum steuern fünf Personen, damit er sich vom 140 PS starken Gefährt befreien und sich eigenständig bewegen kann. Der Drache ist in seiner Größe und Beweglichkeit einmalig in der Welt und ist nur in Furth im Wald zu bewundern. Laut brüllend und feuerspeiend wird er von den Mimen umtanzt und mit Stichwaffen bedroht. Dieses Schauspiel ist traditionell seit 500 Jahren ein fester Bestandteil der Stadt mit immer angepasster Technik der Epoche angepasster Drachenfigur. Ein tolles Schauspiel. 1. Teil
3. Tag: Fahrt mit Reiseleitung zur Gläsernen Scheune in Schönau bei Viechtach. Ein Gesamtkunstwerk der Familie Franz, ursprünglich erschaffen vom Künstler Rudolf Schmid mit beeindruckender Glasmalerei im ganzen Haus. Die Bebilderung des Glases erzählt die dramatischen Sagen vom Mühlhiasl und dem Räuber Heigl, von Leben und Tod der den Legenden entsprechenden Figuren. Die VdKler wurden durch die Räume geführt und mit Hilfe akustischer und visueller Technik die chronologische Folge der Sagen vorgeführt. Die Tochter des Künstlers berichtete von der Familienchronik und dann konnten die Besucher sich mit Hilfe moderner Technik visuell und akustisch von den Geschichten der Vergangenheit informieren. Eine riesige 12 x 6 Meter große bemalte Glaswand stellte bildlich und Informativ die Szenen dar. Der Künstler erfand eine eigene Glasmaltechnik, um dieses dauerhaft haltbar zu machen und so die Vorführung zu ermöglichen.
Weiter führte die Fahrt nach St. Englmar zum Waldwipfel-Weg, ein Erlebnispark mit vielen Höhenpunkten wie ein ausgemusterten Flugzeug das ein Rundflug über den Bayerischen Wald visualisiert, oder den leicht zu hochspazierenden Ausichtsturm zu erklimmen. Die Besucher hatten viel Spaß daran bis die Rückfahrt zum Hotel angesagt wurde. Auch ein Besuch wert.
4. Tag: busfreier Tag. Die Vdkler konnten mit dem hauseigenen Bus des Hotelchefs die Stadt Cham erkunden oder das naheliegende Schwimmbad besuchen.
5. Tag: Fahrt mit Reiseleitung zum Bayerwald-Tierpark nach Lohberg.
Die Reiseleiterin erzählte wieder während der Fahrt über Bad Kötzing viel von Land und Leuten und ihren sagenumwobenen Geschichten. Unterwegs hielt man vor der bekannten Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt zur Besichtigung. Die Kirche wurde in der Vergangenheit oft von den räuberischen Husiten restlos zerstört und immer wieder aufgebaut. Der Rokkokobau aus dem Jahre 1758 liegt auf der Anhöhe mit Sicht auf Bad Kötzing in Weißenregen. Im Tierpark angekommen, hatte die VdK-Familie genug Freizeit, die heimischen Wildtiere in ihrer naturellen Umgebung, trotz Schutzgitter, zu beobachten. Der Rundgang war sehr hügelig und für Gehbehinderte nicht einfach zu bewältigen. Eine sehenswerte Anlage, weil man sonst nicht die Gelegenheit hat, in freier Natur diese Tiere zu entdecken.
6. Tag: Fahrt zum Großen Arbersee. Die Busfahrt von ca. 1 Stunde lohnte sich für die VdK-Fahrgäste. Schöne Landschaften zogen an ihnen vorüber. Am Großen Arbersee angekommen, war ein Spaziergang von 1,5 km um den See angesagt. Der See gehört zum Gebiet der Gemeinde Eisenstein im Landkreis Regen und ist der meist besuchte See des Bayerischen Waldes. Eine Fläche von 8 ha, und auf der Höhe von 850 m ü. M. und einer Länge von 550 Meter, ist der Spaziergang ein echtes Naturerlebnis für die ganze Familie, da auch schöne Spielplätze und Tret-Bootsfahrten angeboten werden. Empfehlenswert. Die Gruppe hatte noch das Vergnügen, das Cafe Waffel kennzulernen und einen guten Kaffee und tollen Kuchen oder Eis zu konsumieren. In einem ausgemusterten Eisenbahnwaggon wurde von der Waffelfabrik ein gemütliches Cafehaus ausgestattet und ans Haus integriert.
7.Tag: Fahrt zur Stadt Straubing zum Bummeln oder shoppen. Die Gruppe teilte sich wieder in etwas fußkranke und rüstige Besucher, auf die die zwei Stadtführer warteten. Angesagt war ein Besuch der Stadtkirche St. Jakob, die mit 22 bunt bemalte Fenster, teilweise bebildert von Alfred Dürer. Unter jedem Fenster befindet sich eine Kapelle. Die Fenster wurden oftmals von speziellen Kunstexperten begutachtet. Sie mussten dazu abgebaut werden und viele Kilometer transportiert werden. Was ein Risiko, wenn während der Fahrten unfallbedingt diese unbezahlbaren Werte zerstört worden wären! Die Gäste hatten nun Gelegenheit zum besichtigen oder shoppen. Die zwei Stadtführer hatten noch viele historische Geschichten zu erzählen und viel zu zeigen. Eine der Damen war sehr unterhaltsam und humorvoll und amüsierte die Besucher. Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern in Ostbayern mit knapp 50.000 Einwohnern. Anmutig reiht sich in der Hauptstraße ein Wohnhaus und Fach-Geschäfte versch. Art. Hier kommt ein jeder auf seine Kosten.
8. Tag: Ausflug zur Bärwurzerei nach Arrach. Drexlers Brennerei bietet ein riesiges Sortiment verschiedener Ostbrände, edle Whiskys, Gin und leckere Liköre. Es werden nur Naturprodukte ohne künstliche Aromastoffe und Geschmacksverstärker verarbeitet. Drexlers Grundgedanke mit der Wurzel der Bärwurzpflanze Schnaps zu brennen, zu dem auch der berühmte Blutwurz gehört, führte zu diesem Unternehmen. Die Besucher durften sich mit kleinen Proben von der Qualität überzeugen und erwarben auch einige Produkte. Davor wurden den Gästen ein Film über Produktion und Entstehung der Brennerei gezeigt. Weiter führte der Bus die VdKler zum Glasdorf in Arnbruck. Einigen war diese Location schon von einer anderen VdK-Reise bekannt, doch man kann immer wieder diesen wunderschönen Ort besuchen, er bietet neben Gastronomie eine toll gestaltete Parklandschaft zum erholen.
9. Tag: Heimreise war leider angesagt. Das Verabschiedungs-Komitee, bestehend vom Seniorchef, begleitet von seinen zwei kleinen Enkeln, die Fähnchen mit guten Heimkehrwünschen schwungen, auch die Chefin bedankte sich für den Besuch. Am Abend davor wurden der Busfahrer Mirko und die Helfer des Vorstandes von der Frau Erbe mit dankenden Worten bedacht. Der Juniorchef verabschiedete auch mit freundlichen Worten die VdK-Familie.
Vielen Dank für die gelungene Organisation der 1. Vorsitzenden, die wie immer gelungen und problemlos 9 Tage lang funktionierte. Dank auch dem immer gut gelaunten Busfahrer Mirko für seine ruhige und sichere Fahrweise. Mit viel Beifall der Gäste wurden alle verabschiedet. Detlef Handschack, Fotos: d. Handschack, Christa Erbe