VdK Reise nach Kulmbach & Oberfranken vom 14.6.-20.6.2026
Veranstaltungsinformationen
Wann?
Wo?
VdK Rauenberg on Tour - Kulmbachreise 2026
Am 14.06.2026 gingen die VdKler aus Rauenberg wieder auf Reisen, dieses Mal war unser Ziel Kulmbach in Oberfranken. Bei der ersten Rast wurde das obligatorische Rauenberger Frühstück eingenommen, bevor wir dann zur Mittagszeit in Bamberg zur Stadtführung verabredet waren. Anschließend war ausreichend Zeit zur freien Verfügung, um erstmals die gute fränkische Küche zu testen. In Kulmbach angekommen waren die Zimmer im stadtnahen Taste-Hotel schnell bezogen und der ein oder andere machte vor dem Abendessen schon einen kleinen Erkundungsspaziergang.
Am nächsten morgen erwartete uns ein üppiges Frühstücksbuffet, das wir ausgiebige genießen konnten, war doch der Start zum ersten Ausflug erst um 10 Uhr. Der Bus des Reiseunternehmens Müller brachte uns zur Basilika Vierzehnheiligen. Die barocke Pilgerkirche beeindruckte mit filigranen Stuckverzierungen und detailreichen Deckenfresken. Es wurde alles in Ruhe angeschaut und so manche Opferkerzen wurde bei den 14 Nothelfern angezündet. Zum Abschluss wurde ein Marienlied angestimmt zur Freude der anwesenden Ordensschwestern, die kräftig mit einstimmten. Die Mittagszeit verbrachten wir in der Korbstadt Lichtenfels. Wir schauten uns die in der Stadt verteilten Flechtfiguren an und nutzten die freie Zeit zum Essen oder Shoppen. Bei der anschließenden Mainfloßfahrt ging es trotz recht frischen Temperaturen sehr lustig zu. Bei einem Krug Bier oder Softgetränk und zünftiger Akkordeonmusik wurde kräftig gesungen und auch geschunkelt.
Am Dienstag stand die Erkundung von Kulmbach auf dem Programm. Bei einer Stadtrundfahrt mit anschließendem Stadtspaziergang erfuhren wir viel wissenswertes über die Oberfränkische Stadt mit ihrem Wahrzeichen der Plassenburg. Nach der freien Zeit wurden wir am Nachmittag im Mönchhof erwartet. Hier befinden sich 3 Museen, das Bayerische Brauereimuseum, das Deutsche Gewürzmuseum und das Bayerische Bäckereimuseum. Wir schauten uns das 1000 qm große Bäckereimuseum an, in dem sehr interessant die Geschichte „Vom Korn zum Brot“ umfassend dokumentiert und illustriert ist. Zum Abschluss wurde uns eine Probe des Museumsbiers und des museumseigenen Brots kredenzt. Eine Bierprobe erwartete uns auch beim Abendessen. Zu jedem Gang wurde eine Probe leckeres fränkisches Bier serviert, zunächst ein Pils, dann ein Kellerbier, ein naturtrübes Weizenbier und zum Abschluss ein Dunkel. Der Referent vom Mönchshof erläuterte Brauart, Zusammensetzung und Geschmack der Biere auf sehr unterhaltsame und interessante Weise und beantwortete gerne die aufkommenden Fragen. Ein herzliches Dankeschön wurde der Direktorin des Hotels ausgesprochen, die diese außergewöhnliche Bierprobe für unsere Gruppe möglich gemacht hat.
Am Mittwoch machten wir uns auf nach Coburg. Zunächst besichtigten wir bei einer Führung die geschichtsträchtige Veste Coburg, eine der größten und am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands. Danach machten wir uns auf in die Stadt mit ihrem historischen Zentrum. Einige entschieden sich bei den angenehm sommerlichen Temperaturen für den Fußweg zur Stadt, ein ca. 1,5 km langer Spaziergang durch den Hofgarten. Die übrigen wurden mit dem Bus gefahren. Leider war der Fußweg zum Busparkplatz der Veste fast anstrengender als der Spaziergang in die Stadt. Hätten wir das mal vorher gewusst, war des Öfteren zu hören. Mit einem Stadtplan ausgestattet konnte jeder Coburg auf eigene Faust erkunden und sich lecker verköstigen. Nach diesem für manche recht anstrengenden Ausflug wurde die Zeit bis zum Abendessen gerne zum Ausruhen genutzt.
Ein ideales Ziel für die heißen Temperaturen war am Donnerstag der Ausflug zur Burg Zwernitz mit dem Felsengarten Sanspareil. Die auf einem schmalen Dolomitenfelsen thronende Burg mit der Dauerausstellung „Markgräfliche Jagd“ konnte besichtigen werden danach erkundeten wir den Felsengarten mit seinen im schattigen Buchenhain befindlichen Felsformationen und dem Morgenländischen Bau. „C’est sans pareil!“ – „Das ist ohne gleichen!“, soll eine Hofdame der Markgräfin Wilhelmine beim Erblicken der bizarren Felsenlandschaft ausgerufen haben. Ähnlich ist es uns ergangen beim Spaziergang durch die großartige Naturkulisse. Im Schlosscafé fanden sich schließlich alle wieder ein und es wurden die persönlichen Eindrücke ausgetauscht. Nach dem Abendessen waren alle zum traditionellen Umtrunk eingeladen. Im Gartenbistro des Hotels wurde mit einem Schnäpschen auf unseren verstorbenen Vorsitzenden Gerhard angestoßen, der just an dem Tag seinen 73. Geburtstag gefeiert hätte. Das passende Ständchen durfte nicht fehlen und es folgten noch viele weitere Lieder.
Am letzten Urlaubstag schauten wir uns Bayreuth an. Viel wissenswertes über die ehemalige Residenzstadt und den berühmten Bewohner „Wagner“ wurde uns bei einer Stadtführung vermittelt. Nach der Zeit zur freien Verfügung trafen wir uns beim Markgräflichen Opernhaus wieder. Dieses UNESCO Kulturerbe muss man gesehen haben. Das Logentheater gehört zu den eindrucksvollsten Schöpfungen des Barock. Die ergänzende interaktive Ausstellung lud mit zahlreiche Mitmachangebote zum Ausprobieren ein. Insbesondere die rekonstruierten barocken Maschinerien der Bühne wurde kräftig ausprobiert. Mit viel Spaß wurden Kulissen verschoben, Wellen in Bewegung gesetzt und Donner oder Regengeräusche erzeugt. Eine wunderbare Erfahrung. Einen kurzen Halt für ein Fotoshooting gabs dann noch auf dem „Grünen Hügel“ beim Festspielhaus der Wagneropern, dann gings zurück zum Hotel. Am Abend wurden bei einem weiteren Umtrunk die beiden Altersköniginnen der Reise „H. Nold und L. Sperr“ gekrönt. Das Alter der Damen wird jedoch nicht verraten.
Auf der Heimreise am Samstag machten wir Station in Würzburg. Bei der Fahrt mit der Bimmelbahn kamen wir bequem an fast allen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei und bekamen viele Informationen. Nach der Mittagspause zur freien Verfügung wurde die Heimreise fortgesetzt und wir kamen „staufrei“ in Rauenberg an. Mit vielen schönen Eindrücken, Erlebnissen und Erinnerungen im Gepäck zogen die VdKler ihre Köfferchen nach Hause und waren einhellig der Meinung:
Es war wieder eine sehr schöne Reise.

