TREFFfürALLE - Waldensermuseum in Neuhengstett
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Ausflug nach Neuhengstett zum Heimatsgeschichtsverein
Am Freitag 11.09. 2026 fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Neuhengstett zum Heimatgeschichtsverein um die Geschichte der Waldenser zu erfahren.
Dort angekommen wurden wir schon erwartet und herzlich begrüßt.
Um einen lebhaften und nicht langweiligen Einblick zu bekommen wurde uns die Geschichte der Waldenser in einer Multimedia-Show gezeigt.
Henri Arnaud, Pfarrer und Anführer der Waldenser führte eine Gruppe waldensischer Glaubensflüchtlinge aus dem Chisonetal über die Schweiz in ihre zukünftige Heimat Neuhengstett.
28 Familien liesen sich hier nieder und bauten zuerst keine festen Häuser da sie auf ihre Rückkehr in ihre Heimat hofften. Zuerst hieß der Ort Bourcet und ab 1716 Neuhengstett.
Es waren arme Bauern und ihr Leben war hart und voller Entbehrungen sie hatten aber ein unerschütterliches Gottvertrauen. Dies kommt auch im Wahlspruch der Waldenser zum Ausdruck:“ Lux lucet in tenebris“ (Das Licht leuchtet in der Finsternis.
Auch in ihrer neuen Heimat war es für sie nicht leicht. Sie mussten einige Schwierigkeiten überwinden bis sie dort auch angenommen und anerkannt wurden. Viele Namen zeugen bis heute noch von den Waldensern.
Nach dieser Multimedia-Show und anschließender Beantwortung von Fragen die aufgekommen sind besuchten wir das Waldenserhäusle. Hier wurde uns berichtet, dass in diesem winzigen Haus eine Familie mit 14 Kindern lebte.
Wir stellten uns die Frage, wo die alle einen Platz fanden. Es war schon sehr armselig und bedrückend.
Danach hörten wir bei einem Spaziergang über den Waldenserfriedhof noch viel Interessantes. Hier wurde versucht, nochmals zu zeigen, wie es den Waldensern ging ihre alte Heimat zu verlassen, sich auf einen unsichern Weg und damit auch in eine unsichere Zukunft zu machen, um neu anzufangen.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Parkplatz und entdeckten an vielen Straßenschildern Informationen zu den Namen. So begleitete uns die Geschichte der Waldenser auch noch auf diesem Weg.
Um dies alles zu verdauen und uns über das gesehene und gehörte auszutauschen, aber auch um dann doch in einer fröhlichen Runde zusammen zu sitzen kehrten wir im Trollinger ein und verbrachten bei Essen und Trinken noch eine fröhliche Zeit bevor es auf die Heimfahrt ging.
Schön, dass es eine größer Gruppe war und allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön für das dabei sein.
Unsere nächste Veranstaltung ist der Besuch in einem Besen. Informationen hierzu können sie rechtzeitig im Blättle oder auf unserer Homepage lesen.
Bis dahin, bleiben Sie gesund
Ihr VdK









