Kategorie Kreisverband Zollernalb
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Kreisverbandskonferenz

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Turn-und Festhalle Ostdorf
Ostdorf
Blick in die Turn-und Festhalle
Blick in die Turn-und Festhalle © Horst Schweizer

VdK-Kreisverbandskonferenz für`s Jahr 2025

Der VdK-Kreisverband Zollernalb konnte seine Mitgliederzahlen im Jahr 2025 erneut steigern. Bei der Konferenz in Ostdorf wurde das Wirken des modernen Sozialverbandes vielfach gewürdigt.

 „Der Sozialverband VdK Deutschland ist ein starker Partner für Alle und in allen Lebenslagen“, so das Zitat des Kreisverbandsvorsitzenden Roland Sauter bei der Kreisverbandskonferenz in der Turn- und Festhalle Ostdorf.

Die Versammlung war so gut besucht wie nie zuvor, der Verlauf äußerst harmonisch. Die Bewirtung lag wieder in den Händen des Radfahrervereins Wanderlust Ostdorf e.V. Eingeladen waren auch Vertreter der Kommunen. Den Besuch wertete Roland Sauter als Zeichen der Wertschätzung der Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter in 23 Ortsverbänden.

Georg Link, Sozial- und Rechtsdezernent beim Landratsamt, der in seinem Grußwort auch für den ebenfalls anwesenden Landrat Günther-Martin Pauli und Balingens Bürgermeister Ermilio Verrengia sprach, attestierte dem VdK Sozialverband, eine starke Gemeinschaft und eine unverzichtbare Säule zu sein, der für gelebte Solidarität stehe. „Die Konsolidierung darf nicht auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen werden“, so Link, was mit Applaus bedacht wurde.

Jürgen Neumeister, Vorsitzender des Bezirksverbandes Südwürttemberg-Hohenzollern, nannte die Delegierten der Ortsverbände als das Herzstück des VdK. Helmut Haug, Ostdorfer Ortsvorsteher, wünschte der Versammlung einen harmonischen Verlauf. Vorsitzender Sauter zitierte zu Beginn seiner Ausführungen Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“. Was wiederum auf die gute Arbeit der Anwesenden zutreffe. Oftmals würden diese seit vielen Jahren oder Jahrzehnten ihre Ämter in den Ortsverbänden bekleiden. 
„Jedem Einzelnen zolle ich allergrößten Respekt für dieses ehrenamtliche Engagement für unsere Mitglieder, aber auch für die gesamte Bürgerschaft“, so der Vorsitzende anerkennend. Die Geschäftsstellen in Ebingen und Hechingen stünden an drei Tagen wöchentlich für Fragen und Probleme als Anlaufstelle offen. Ebenso die hauptamtlich besetzte Beratungsstelle in Balingen. Im Jahr 2025 verzeichnete der Kreisverband annähernd 500 Neueintritte, musste aber auch Austritte und Todesfälle aufnehmen. Die Mitgliederzahl stieg um 41 auf 5.754, wobei Onstmettingen mit 26 neuen Mitgliedern den größten Zuwachs verzeichnete.

Die Ortsverbände böten ihren Mitgliedern das Jahr über vielerlei Veranstaltungen an. Auch der Kreisverband hatte interessante Termine, die auf große Resonanz stießen. Eigens dazu wurde erstmals ein Berichtsheft erstellt, welches an die Ortsverbände ging.

Solide Finanzen, einstimmige Entlastung

Kreiskassier Markus Beilharz stellte den Geschäftsbericht mit einem erfreulichen Abschluss detailliert vor. Ihm bestätigte Revisor Joachim Wien, zusammen mit Marianne Koch hatte er geprüft, vorbildliche Arbeit. Ortsvorsteher Helmut Haug ließ über den Beschluss des Kassen- und Revisionsbericht sowie der Entlastung des Vorstandes abstimmen, die jeweils einstimmig erteilt worden sind.

Vortrag des Landesverbandsvorsitzenden

Höhepunkt der Kreiskonferenz war der halbstündige Vortrag des Landesverbandsvorsitzenden Hans-Josef Hotz mit dem Thema „Solidarität ist unverhandelbar“. Dem Kreisverband attestierte er, eine nicht mehr wegzudenkende Größe im Zollernalbkreis zu sein, der mit Roland Sauter den unermüdlichen Motor an er Spitze habe.

Der VdK stehe seit mehr als 75 Jahren für soziale Gerechtigkeit, habe 273.000 Mitglieder in Baden-Württemberg, konnte 2025 in Deutschland einen Zuwachs von 64.000 Personen verzeichnen. Auch, da sich viele Menschen um die Zukunft sorgten. Die Altersarmut werde immer mehr zum wachsenden Problem, da mehr als 8 Millionen Menschen in Deutschland unter der Durchschnittsrente von 1.405 Euro der Männer und 955 Euro der Frauen lägen. Der VdK fordere schon lange ein einheitliches Rentensystem, in das alle einbezahlen sollten, „das wäre solidarisch gerecht“, so Hotz

                                                                                                    Bericht: Horst Schweizer