Fußverkehrs-Check in Oberkirch
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Für sichere Wege und mehr Lebensqualität
In den vergangenen Monaten hat unsere Stadt intensiv am Landesprogramm „Fußverkehrs-Check“ Baden-Württemberg teilgenommen. Das Ziel: Schwachstellen im Straßenraum aufzudecken, Barrieren abzubauen und das Gehen in Oberkirch sicherer und attraktiver zu machen.
Ein solch wichtiges Projekt lebt vom Mitmachen – und wir waren von Anfang an ganz vorne mit dabei! Begleitet und aktiv mitgestaltet wurde der gesamte Prozess von unseren Vorstandsmitgliedern Heike Hürdler und Hubert Grunwald sowie unserem Stadtrat Raphael Kupferer.
Von der Bestandsaufnahme zum konkreten Maßnahmenpaket
Nach dem ersten Auftaktworkshop im Sommer ging es im Herbst bei den Begehungen ans Eingemachte. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und dem Fachbüro Planersocietät wurden kritische Stellen im Stadtgebiet genau unter die Lupe genommen.
Dabei ging es vor allem um:
- Sichere Straßenquerungen: Wo fehlen Zebrastreifen oder Mittelinseln?
- Barrierefreiheit: Wie kommen Menschen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl durch die Stadt?
- Platz auf den Gehwegen: Wo schränken parkende Autos oder Hindernisse den Fußverkehr ein?
Wie geht es jetzt weiter?
Die Ergebnisse und die vielen wertvollen Rückmeldungen aus der Bevölkerung wurden zu einem umfassenden Maßnahmenkatalog zusammengefasst, der nun im Gemeinderat vorgestellt wurde. Dieser Katalog sollte der Stadtverwaltung als „roter Faden“ und Fahrplan dienen. Wann immer Straßen saniert oder Quartiere umgestaltet werden, können die Verbesserungen für den Fußverkehr direkt mit einfließen. Zudem öffnet der beschlossene Bericht der Stadt die Türen für wichtige Fördergelder des Landes.
„Es ist entscheidend, dass wir die Schwächeren im Straßenverkehr im Blick behalten. Die Beteiligung am Fußverkehrs-Check zeigt, wo wir ansetzen müssen. Jetzt gilt es, die vorgeschlagenen Maßnahmen Schritt für Schritt und mit der nötigen Priorität in die Tat umzusetzen“, betont Stadtrat Raphael Kupferer.
Wir sind im Thema und werden die Berücksichtigung der Inklusion wo immer nötig anmahnen, damit den guten Plänen nun auch Taten folgen!