Kategorie Ortsverband Oberkochen
Datum

Bericht vom Tagesausflug nach Würzburg am 28. Mai 2026.

Veranstaltungsinformationen

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Uhrzeit bis Uhr

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Ort
Würzburg
City-Train
Abfahrt an der Residenz © Sozialverband Vdk OV Oberkochen, Franz Lergenmüller

Oberkochener VdK-Reisegruppe berichtet von Würzburg!

Am Donnerstag 28.05.26 um 9 Uhr begann unser Ausflug nach Würzburg. Mit 53 Teilnehmern war der Bus gerammelt voll. Sogar 3 Personen mit Rollator begleiteten uns.

Franz Lergenmüller, Vorsitzender des VdK OV Oberkochen begrüßte die Teilnehmer und wünschte ihnen einen informativen Ausflug nach Würzburg. Ein kleines Frühstück für alle, bestehend aus 1 Paar Wiener Würstchen und einem Wecken, verkürzte die Anreise nach Würzburg. Nach ca. 1 ½ Stunden erreichten wir unser Ziel.

Mit dem City-Train durchfuhren wir die Altstadt. 

Dabei gab es Erklärungen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten, die auf dem Weg lagen. Vorbei ging es an dem neuen Theater, dem Würzburger Dom, dem Falkenhaus, über den Marktplatz dann am Main entlang mit den ältesten Steinbrücken und den Anlegestellen der Ausflugsschiffe wieder zurück zur Residenz mit dem Frankonia-Brunnen. Die Residenz wurde bereits 1981 als drittes deutsches Bauwerk zusammen mit dem Aachener und dem Speyerer Dom in das UNESCO Kulturerbe aufgenommen.

Wir erfuhren über den Stadtheiligen Killian, einem Wandermönch aus Irland, welcher der Schutzpatron der Stadt ist, sowie seinen beiden Begleitern Kolonat und Totnan. Auch die beiden letzten zählen zu den Stadtheiligen von Würzburg. Die Stadt ist außerdem sehr geprägt durch Tilman Riemenschneider (Bildschnitze und Bildhauer) und Balthasar Neumann (verschiedene Brunnen).  

Würzburg selbst hat ca. 135.000 Einwohner und beherbergt als Universitätsstadt gut 35.000 Studierende. Die  Externer Link:Julius-Maximilians-Universität, ist die älteste Universität von Bayern. Würzburg liegt am Main, der im Fichtelgebirge als weißer und aus der Fränkischen Alb als roter Main entspringt und in ca. 530 km in der Rhein fließt, wobei er hier die Hälfte der Strecke zurückgelegt hat. Dadurch, dass der Main sich in den umgebenden Muschelkalk eingegraben hat, entsteht der Eindruck, dass Würzburg von Bergen umgeben sei. Die Region Würzburg ist das waldärmste Gebiet Deutschlands.

Nach einer ca. 45 minütigen Fahrt fuhren wir mit unserem Bus zur Anlegestelle des Ausflugsschiffs „Astoria“. Mit diesem fuhren wir dann bis Veitshöchheim und wieder zurück. Wir konnten die eindrucksvollen Weinhänge an der Festung Marienberg bestaunen. Eines der größten Weingüter ist am Steingarten zu sehen. Gegenüber liegt das „Käppele“, das nach den Plänen von Balthasar Neumann vor die alte Gnadenkapelle die Wallfahrtskirche mit den zwei achteckigen Fassadentürmen gebaut wurde.

In Veitshöchheim angekommen, sahen wir die Mainfrankensäle, in denen die „Fastnacht in Franken“ aufgeführt wird. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es wieder zurück nach Würzburg. Am Mainufer wurde ein Erinnerungsfoto aufgenommen.

Da der Bus schon auf uns wartete, stiegen alle schnell ein und so ging es rasch zu einer Abendeinkehr in die Liederhalle in Hofen. Frisch gestärkt fuhren wir die restlichen Kilometer nach Oberkochen. Unser Fahrer Alexander von Beck und Schubert konnte alle gut an ihren Haltestellen absetzen. Franz Lergenmüller bedankte sich beim Fahrer Alexander und beim gesamten VdK-Team für die Unterstützung zur Durchführung der Reise und wünschte allen Teilnehmern einen guten Nachhauseweg.