2. Stammtisch, Thema: Jäger, Natur und Umwelt
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Vorsitzender Erich Weik konnte zahlreiche Mitglieder und Gäste im Angelika-Wössner-Saal willkommen heißen.
Besonders begrüßte er Referent Ludwig Schrägle, dieser ist schon lange Jahre, Jäger, Jagdpächter und Naturschutzwart.
Nach kritischen Worten des VdK zum Koalitionsvertrag
Betreff: Gesetzlich Versicherte sind wohl das Sparschwein der Nation und Stürmische Zeiten brauchen einen starken Sozialstaat.
Übergab Weik an Ludwig Schrägle, dieser informierte uns praxisnah, humorvoll und umfassend, gewürzt mit heiteren Anekdoten über die Jagd, sowie die damit verbundene Hege und Pflege im Revier und seine Aufgaben als Naturschutzwart.
In Urzeiten waren die Menschen gezwungen zu jagen um überhaupt überleben zu können.
Jäger war der erste Beruf der Menschheit, die hoch Zeit war im Mittelalter, schon damals war die Ausbildungszeit 3 Jahre.
Ein Jäger musste ein umfangreiches Wissen über die Jagd und Wildarten nachweisen, sie waren hauptsächlich beim Adel im Einsatz, jagen war ein königliches Vorrecht.
Die Verständigung untereinander erfolgte durch verschiedene Signale über das Jagdhorn.
Das Jagdrecht hat eine bewegte Geschichte es entstand 1934 mit dem Reichsjagdgesetz, vorher war dies Ländersache.
Seit 1.April 1953 ist das Jagdwesen im Bundesjagdgesetz geregelt, mit praktiziertem Reviersystem, der verbindlichen Jägerprüfung, sowie dem Schutz zur Hege von Lebensräumen unter Berücksichtigung der Jagd- und Schonzeit für bestimmte Wildtierarten.
Nach Zahlen Daten Fakten ist Bergfelden das größte Revier im Stadtgebiet.
Jeder Wildunfall ist Meldepflichtig „bei der Polizei oder beim zuständigen Jäger“
Unter reichlichem Beifall bedankte sich Weik bei Ludwig Schrägle für seinen leidenschaftlichen Vortrag mit einem Präsent.
Im Ausblick informierte Weik über den nächsten Tagesausflug am 4.07.
Schifffahrt- Besigheim-Weinprobe mit Abschluss unterwegs, Anmeldeschluß 27.06.26


