Kategorie Ortsverband Wiesensteig
Datum

1. Ausflug 2026

Veranstaltungsinformationen

Wann?

Datum

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Ort
Beeren und Obsthof Pfleghaar
Reute 9
88677 Markdorf
Beeren und Obsthof Pfleghaar
Beeren und Obsthof Pfleghaar © JB

Tagesausflug am 30.06.2026 

Seit Wochen freuten sich die Mitglieder vom VdK Ortsverband und ihre Gäste auf einen ereignisreichen Tag am Bodensee. Gegen 11 Uhr erreichten 46 Ausflügler den Beeren-&Obsthof Pfleghaar in Markdorf/Reute. Nach einem kurzen Empfang auf dem gepflegten Anwesen begaben wir uns in den schönen Gastraum, wo wir zunächst auf das Wohl unserer zwei „Geburtstagskinder“, das Glas erhoben. Danach ließen wir uns die leckere Vesperplatte schmecken. So gestärkt und erwartungsfroh bestiegen wir das „Beerenzügle“ und los ging die Rundfahrt in die Obst –Gemüse u. Rebanlagen. Dabei erfuhren wir allerlei Wissenswertes vom Chef Erwin Pfleghaar . Zunächst kamen wir an den Apfelsträuchern, die alle unter Tunneln stehen, vorbei. Hierzu erklärte uns E. Pfleghaar, dass eine große Sorge am Bodensee herrscht, denn die beliebten und häufigsten Apfelsorten Elstar und Boskoop sind durch die Wetterextreme stark gefährdet. Es wird fieberhaft geforscht, neue resistente Sorten zu züchten, um diese tolle Kulturlandschaft zu erhalten. Einen traumhaften Ausguck auf den See erhielten wir an einem Rebhang mit verschiedenen Sorten. Zur Wasserknappheit befragt und auf den See hingewiesen, sagte uns schmunzelnd der Besitzer, dass es nicht möglich ist, Wasser aus dem Bodensee zu bekommen, da dies alles Trinkwasser für die Schwaben sei! Nun kamen wir an den Erdbeeranlagen in geschützten Folienhäusern vorbei und staunten, dass die Pflanzen alle auf einer Stellage gedeihen. Er erntet fast ganzjährig und berichtet stolz, dass diese Sorte, Anais, sein „Porsche“ sei. In den Stellagen können Wasser, Nährstoffe und spezielle Substrate gezielt an die Pflanzen abgegeben werden, Schädlinge gibt es nicht – und die Ernte ist rückenschonend. Als nächstes machten wir Halt an Tomatengewächshäusern. Wirklich Paradiesplanzen, diese Sorte, die am meisten angebaut wird, nämlich „Campari“. Dazu gab er den Hobbygärtner/innen gute Ratschläge zur Pflege im eigenen Garten, für den Anbau von Erdbeeren wie auch zu den Tomaten,  wie zum Beispiel, dass diese nur am Morgen gegossen werden sollen, denn auch Tomaten mögen nicht mit nassen Füssen schlafen! Er erklärte wie man richtig ausgeizt und dass unbedingt vermieden werden soll, dass kranke Blätter in den Kompost wandern, wegen der Braunfäule. Nicht nur Tomaten gedeihen dort, sondern auch wunderbare Paprika und Chillipflanzen. Beim nächsten Halt bestaunten wir die Himbeerruten, die üppigst trugen. Ebenfalls trugen auch Aprikosenbäumchen ganz wunderbar.  Auch Blau-u. Heidelbeeren werden angebaut, die allerdings einen sauren Boden benötigen. Im hofeigenen Laden und nicht auf dem Großmarkt, werden sämtliche Erzeugnisse angeboten, auch daraus hergestellte Marmeladen, Gelees, Liköre usw. Im Hofcafe´ erfrischten wir uns zum Schluss mit leckeren Eisbechern, Eiscafe´ oder Kuchen. 

Bericht Edeltraud Baumeister