Kategorie Ortsverband Walldorf

Volkstrauertag 16. November 2025

Volkstrauertag
© H&B Pressebild Pfeifer

Traditionell wird am Volkstrauertag der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft, Flucht und Verfolgung gedacht. Am 16. November 2025 fand in der Friedhofskapelle die Gedenkstunde zum Volkstrauertag statt, zu der die Stadt Walldorf, der Sozialverband VdK und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in die Friedhofskapelle eingeladen hatten. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Evangelischem Posaunenchor und die Constantia Walldorf.

Unser Vorsitzender Matthias Renschler betonte in seiner Ansprache die Trauer um die Toten in Israel und im gesamten Nahen Osten und die Hoffnung auf Frieden nach unermesslichem Leid. Er erinnerte auch an das unvorstellbare Leid durch den andauernden Krieg in der Ukraine, wo weiterhin Hunger, Kälte und Not herrschen.

Die Gründungsgeschichte des VdK vor rund 80 Jahren wurzelt in der Zerrissenheit und Armut der Nachkriegsjahre. Daraus resultiere der Auftrag des Sozialverbands VdK, hinzuschauen, wenn Unrecht geschieht und Hass, Hetze sowie Diskriminierung klar entgegenzutreten.
Zudem werde man sich weiterhin unermüdlich für die Schwachen einsetzen und Antisemitismus wie Fremdenfeindlichkeit entschieden bekämpfen. Renschler betonte, dass man sich vor den Toten verneige und ihnen in der Verpflichtung zu Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und dem Dienst am Nächsten eng verbunden bleibe.

Mitglieder der Feuerwehr Walldorf und der Reservistenkameradschaft stellten während der Gedenkfeier die Ehrenwache und trugen die Kränze zum Gefangenendenkmal. Die Kranzniederlegung erfolgte durch den Ersten Beigeordneten Otto Steinmann und Matthias Renschler.

Für die Gestaltung der Gedenkstunde bedankt sich der VdK Ortsverband Walldorf bei dem Kooperator Ghislain Eklou von der katholischen Kirchengemeinde für die Fürbitten und Gebete, für die feierliche musikalische Umrahmung beim Evangelischem Posaunenchor und der Constantia Walldorf und für das Abhalten der Ehrenwache der Reservistenkameradschaft und der Freiwilligen Feuerwehr. 

Ein Dank auch an die Mitglieder für das zahlreiche Erscheinen und das gemeinsame Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt und auch dafür, dass wir zusammen alljährlich ein Zeichen für Frieden, Menschlichkeit und Versöhnung setzen.