VdK fordert Zukunftsicherheit für die Rentenbezieher!

Rentenerhöhung kann nur der Anfang sein: Bentele fordert Zukunftssicherheit - Tragfähige Vorschläge auch nach 2031 gefordert!
Frauen müssen raus aus der Teilzeitfalle!
„Die angekündigte Rentenerhöhung um 4,24 Prozent kann sich sehen lassen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten und nach einer langen Phase realer Kaufkraftverluste ist es für viele Rentnerinnen und Rentner entscheidend, dass die Renten wieder der Lohnentwicklung folgen. Das aktuell nur bis 2031 festgeschriebene Mindestrentenniveau von 48 Prozent zeigt seine Wirkung. Nur mit diesem klaren und gesetzlich fixierten Leistungsziel schaffen wir es, dass die Renten nicht von steigenden Mieten, Lebensmittelpreisen und Krankenkassenbeiträgen aufgefressen werden.
Umso wichtiger ist es, dass die Rentenkommission der Bundesregierung tragfähige Vorschläge vorlegt, wie das Rentenniveau über das Jahr 2031 hinaus dauerhaft stabilisiert werden kann.
Langfristig stabile Renten erfordern gute Löhne, mehr Beschäftigung und gesunde Arbeit bis zur Regelaltersgrenze. Gefragt sind flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildung für ältere Beschäftigte sowie mehr betriebliche Gesundheits- und Reha-Angebote.
Zudem muss es gelingen, pflegende Frauen und Mütter aus der Teilzeitfalle zu holen. Dafür braucht es hochwertige Ganztagsbetreuung, die Abschaffung des Ehegattensplittings und Anreize für Männer, sich stärker an der Sorgearbeit zu beteiligen – um die Rente langfristig zu finanzieren und Altersarmut zu verhindern.
Die Bundesregierung ist mit der teilweisen Steuerfinanzierung des Mindestrentenniveaus und der geplanten Einbeziehung von Selbstständigen, Beamten und Freiberufler auf dem richtigen Weg.
Jetzt muss die Rentenkommission außerdem Vorschläge vorlegen, wie mehr Menschen das Rentensystem finanzieren und wie das System durch gute und gesunde Arbeitsplätze gestärkt wird.“