Kategorie Kreisverband Heilbronn

"Rente gerecht verteilen"

Veranstaltungsort
Veranstaltungsort © A. Spörle

Unter diesem Motto stand die Podiumsdiskussion, zu welcher der Sozialverband VdK gemeinsam mit der IG Metall geladen hatte. Auch 3 Mitglieder des Ortsverband Gemmingen machten sich auf den Weg ins Gemeindehaus St. Paulus in Neckarsulm. Nach der Begrüßung durch den Bevollmächtigten der IG Metall, Stefan Reiner, folgte ein Impuls-Referat von Stefan Pfeil. Pfeil ist der VdK-Geschäftsführer für den Bezirk Nordwürttemberg. Er ging auf die wichtigsten Empfehlungen ein, welche die von der Bundesregierung eingesetzte Alterssicherungskommission (ASK) in ihrem 76 Seiten starken Bericht mitgeteilt hat. Dabei ist es im Grunde doch einfach. Erstens sollte man die Rentenversicherung nicht schlechter darstellen, als diese ist, alleine wegen einer momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage und weltweiter Krisen! Zweitens sollte nicht vergessen werden, dass das umlagefinanzierte Rentensystem seit 1957 und damit seit Jahrzehnten in der Lage ist Krisen gut zu meistern, man denke alleine an die weltweite Finanzkrise. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Ronny Hübsch, Landesgeschäftsführer des VdK Baden-Württemberg, wurde schnell klar: Viele Menschen machen sich Sorgen. Sie fragen sich: Reicht meine Rente später? Kann ich mir meine Wohnung noch leisten? Wie soll ich mit steigenden Preisen zurechtkommen? Gudula Achterberg, Fraktionsmitglied GRÜNE im Landtag; Florian Vollert, Sprecher des Kreisvorstandes DIE LINKE und Mario Sickinger von der SPDkurz fürSozialdemokratische Partei Deutschlands stellten sich den Fragen von Ronny Hübsch. Der Stuhl für die CDUkurz fürChristlich Demokratische Union blieb leider leer, kein Politiker der Regierungspartei wollte mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Angelika Gerstle, VdK-Ortsverbandsvorsitzende in Neckarsulm brachte es in Ihrem Schlusswort auf den Punkt: „Der Sozialverband VdK setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass Altersarmut bekämpft wird und dass Renten gerecht ausgestattet werden. Unser Grundsatz lautet: Wer ein Leben lang Leistung erbracht hat, verdienst Respekt – und eine Rente, von der man leben kann.