Pressebericht - Neujahrsempfang des Kreisverbandes Donaueschingen
Zum Neujahrsempfang des VdK-Kreisverbandes Donaueschingen sind einige besondere Gäste in die Geisinger Stadthalle gekommen. Die Festrede hielt Herr Erzabt Tutilo Burger. Von kirchlicher Seite waren zudem Herr Pfarrer Schneider, der Leiter der neuen Seelsorgeeinheit Donaueschingen und Umgebung sowie Herr Pfarrer Buhl aus Geisingen gekommen. Unter den Ehrengästen waren Nico Reith, MdL sowie Bürgermeister Numberger aus Geisingen und Reiner Neumeister, stv. VdK-Bezirksverbandspräsident. VdK-Kreisverbandsvorsitzender Kurt Metzger begrüßte alle Gäste herzlichst. Fokus seiner Rede war dem Ehrenamt gewidmet. Dieses sei, so der Vorsitzende "gelebte Demokratie". Ehrenamt heißt auch: Wir schenken Zeit, Wissen, Ideen und übernehmen Verantwortung- Verantwortung für den Nächsten und die Allgemeinheit, so der Vorsitzende. Bürgermeister Numberger betonte in seinen Grußworten, dass in Geisingen das Ehrenamt stark ausgeprägt sei. Herr Neumeister vom Bezirksverband forderte in seiner Rede eine Reform des Sozialstaates, da dieser so nicht mehr leistbar sei. MdL Nico Reith lobte das Engagement des VdK und sagte zu, sich für die sozialen Themen einzusetzen. Pfarrer Fabian Schneider stellte sich vor und bat um Verständnis für die Reformen der katholischen Kirche. Diese seien notwendig gewesen. Elisabeth Stoffler, Frauenvertreterin des Kreisverbandes Donaueschingen betonte, dass Frauen nach dem 2. Weltkrieg den VdK mitgegründet hatten und es nachwievor überwiegend Frauen sind, die sich im VdK sozial engagieren. Gerolf Weitzer, stv. Kreisverbandsvorsitzender Stockach sowie Max Kempter bedankten sich beim Kreisvorstandsteam Donaueschingen für die kommissarische Leitung sowie die gute Unterstützung und übergaben ein Geschenk. Der Höhepunkt des Neujahrsempfangs war die Rede des Erzabtes Tutilo Burger vom Kloster Beuron. Mittelpunkt der Festrede war das Thema "Werte sowie der Wertewandel". "Pflichtwerte seien heute leider nicht mehr gefragt. Die Politik habe die Aufgabe, das Gemeinwesen zu ordnen. Ordnung sei menschlich", so der Erzabt;"Unordnung dagegen unmenschlich". "Eine sinnvolle Organisation des Alltags bedeute für jeden einen Gewinn an Freihei". Er rief zudem zu Toleranz auf, die aber auch überstrapaziert werden könne. Wer ständig pessimistisch sei, könne keine Werte wie Leistung und Eigenverantwortung finden. Anschließend wünschten die Sternsinger allen ein gutes neues Jahr. Edeltraud Guse, stv. Kreisverbandsvorsitzende bedankte sich bei allen Rednern herzlichst und beendete den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs mit dem VdK-Motto "Menschen brauchen Menschen". Sie erläuterte, dass sich in Deutschland fast 40 Mio. Menschen ehrenamtlich engagieren, davon 2,6 Mio. in sozialen Bereichen. Beim VdK ist jeder Tag im Jahr ein Tag des Ehrenamtes und am kostbarsten sind die Menschen, die für einen da sind, wenn man sie braucht. In diesem Sinne wünscht das VdK-Kreisvorstandsteam allen ein friedvolles und gesundes Jahr 2026.
Möge das neue Jahr Ihnen allen ebenso viel Freude und Erfüllung bringen, wie Sie anderen Menschen schenken.

















