Jahreshauptversammlung 2026
Neuer Vorstand gewählt – VdK Ortsverband setzt auf Zusammenhalt und Aufbruch
Ladenburg, 21. Februar 2026 – Im kleinen Domhofsaal in Ladenburg fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Ortsverbandes statt. Die Beteiligung der Mitglieder blieb dabei hinter den Erwartungen zurück, auch Vertreter des Kreisverbandes waren nicht anwesend. Umso mehr freute sich die Versammlung über die Teilnahme des Ehrenvorsitzenden, der mit seiner Präsenz ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit setzte. In angenehmer Atmosphäre – mit Keksen und Knabberzeug – verlief die Sitzung sachlich und konzentriert.
Die vorgelegten Berichte wurden ohne Diskussion einstimmig angenommen. Im Mittelpunkt des Nachmittags standen anschließend die turnusgemäßen Neuwahlen. Heike Jung wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihr zur Seite steht künftig Kai Bauer als stellvertretender Vorsitzender. Das bewährte Vorstandsteam bleibt in seiner Zusammensetzung weitgehend bestehen und sorgt damit für Kontinuität in der Arbeit des Verbandes. Eine personelle Veränderung ergab sich bei den Revisoren: Franz Kutz schied aus seinem Amt aus, Thomas Haas wurde als Nachfolger gewählt.
Inhaltlich zog der Ortsverband eine positive Bilanz: Die Zusammenarbeit innerhalb des Teams funktioniert gut und konstruktiv. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die künftige Arbeit stärker von einer aktiven Beteiligung der Mitglieder abhängt. Der Verband sieht zahlreiche Möglichkeiten, sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken – diese Potenziale müssten jedoch auch genutzt werden.
Ein besonderes Anliegen ist die intensivere Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden vor Ort. Hier sieht der Ortsverband klare Perspektiven, aber auch notwendigen Aufbaubedarf. Zusätzliche Herausforderungen ergeben sich durch organisatorische Umbrüche auf Landesverbandsebene, die die Arbeit vor Ort derzeit erschweren.
Mit neuem Vorstand und klarem Blick auf die anstehenden Aufgaben setzt der Ortsverband auf mehr persönliche Begegnung und Engagement. Ziel ist es, wieder stärker „raus aus der Digitalisierung und zurück in die echte Welt“ zu kommen – mit direktem Austausch, sichtbarer Präsenz und gemeinschaftlichem Handeln.