Kategorie Ortsverband Wertheim-Reicholzheim

Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbands Wertheim- Reicholzheim

Die Geehrten zusammen mit dem Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez, Ortsvorsteher Sebastian Sturm, Vertreterin des Kreisverbands Margarete Schmidt und der erste Vorsitzende Lilo Jaksch
Die Geehrten zusammen mit dem Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez, Ortsvorsteher Sebastian Sturm, Vertreterin des Kreisverbands Margarete Schmidt und der erste Vorsitzende Lilo Jaksch © Nadine Schmid

Eine Lobby für den Zusammenhalt
 
Wertheim -Reicholzheim – Die Asbach-Halle war gut gefüllt, als der Ortsverband Wertheim-Reicholzheim des Sozialverbands VdK seine diesjährige Jahreshauptversammlung abhielt. Neben der Wiederwahl des Vorstands standen vor allem zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft an.
 
Zunächst begrüßte die erste Vorsitzende Lilo Jaksch die Anwesenden. Anschließend hielt Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez sein Grußwort, der bereits zum dritten Mal bei der Versammlung dabei war. 

Er betonte, er sei dem VdK dankbar. Er schaffe Orte der Zusammenkunft. „Der VdK ist der Anwalt derer, die Unterstützung brauchen“, betonte das Stadtoberhaupt. Und zitierte Albert Schweitzer, der einmal gesagt hatte „Humanität heißt, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert werden darf.“
Herrera Torrez berichtete außerdem über die erfreuliche Entwicklung in Sachen Krankenhaus, wo im vergangenen Jahr bereits 6828 Patienten von inzwischen 160 Mitarbeitern versorgt worden seien. Ziel sei nun, die Notversorgung auf 24 Stunden auszubauen. Er freue sich über die eine Million Spendengelder im vergangenen Jahr und bat die Anwesenden um weitere finanzielle Unterstützung. Kurz ging der OB noch auf die hausärztliche Versorgung ein. Diese könne die Stadt nicht direkt beeinflussen, man stelle im Rathaus aber Überlegungen an, wie man bei der Gewinnung neuer Ärzte unterstützen könne.
Auch Ortsvorsteher Sebastian Sturm wies auf die Rolle des VdKs als „soziales Gewissen“ hin. Sie würden niemand ausschließen und wirkten der Einsamkeit entgegen. Etwa mit dem Kaffeeklatsch an jedem ersten Mittwoch im Monat oder dem seit neuesten angebotenen Spieletreffs für jedes Alter jeweils am dritten Dienstag im Monat.
Margarete Schmidt nannte als Vertreterin des Kreisverbands die Forderungen des VdKs an die Politik im Rahmen des  Landtagswahlkampfs. Im Katalog seien unter anderem die Verbesserung der Jobchancen für Behinderte und die Gleichbehandlung von Familien- und Pflegezeiten bei den Rentenansprüchen, außerdem die Schaffung sozialen, barrierefreien Wohnraums.

Als nächstes verlas die zweite Vorsitzende Iris Weckesser den Jahresbericht. Neben den regulären Veranstaltungen standen mehrere Ausflüge auf dem Programm, etwa der viertägige Jahresausflug ins Salzburger Land. Immer wieder präsentiert sich der Ortsverband auf Gesundheitstagen und bringt sich in das Leben der Ortschaft ein, meist mit einer Kaffeebar, etwa beim Weihnachtsmarkt. Hinzu kommen Besuche zu halbrunden und runden Geburtstagen ab dem 70. Lebensjahr. Hier würden für 2026 bereits wieder 100 Jubilare auf der Liste stehen, wie Jaksch erzählte.
 

Nach dem Kassenbericht und der einstimmigen Entlastung wurde der Vorstand neu gewählt. Von den vierzehn bisher amtierenden Mandatsträgern machen elf weiter. „Ein Zeichen dafür, dass wir eine gute Stimmung im Vorstand haben“, betonte Jaksch. Drei Posten wurden neu besetzt, als Obmann löst Uwe Klüpfel Dieter Diehm ab und Sabine Konrad wird neuer Beisitzer. Als Jugendvertreter konnte Aaron Konrad gewonnen werden.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Ganze 40 Jahre ist Otto Schlundt dem VdK treu und erhielt das Goldene Treueabzeichen des Landesverbands. Das Ehrenmitglied Helga Benz, die lange Jahre im Vorstand aktiv war, erhielt eine vereinsinterne Ehrung für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden, ebenfalls mit goldenem Treueabzeichen, geehrt: Eugen Bundschuh, Ernst Jaksch, Lilo Jaksch, Renate Pakebusch, Gertraud Sturm, Günther Sturm, Hannelore Volk und Hans Volk. Iris Weckesser wurde mit der Ehrennadel für zehn Jahre Vorstandstätigkeit ausgezeichnet.
Bevor es in den gemütlichen Teil des Nachmittags überging, informierten Ursula Schlachter und Sabine Karwat von den Maltesern noch über ihre Angebote.