Kategorie Ortsverband Ladenburg

Ehrungen im Mittelpunkt

Die Jubilare werden geeehrt
© OV-Ladenburg

VdK Ladenburg verabschiedet das Jahr stimmungsvoll

Ein leichter Duft von Kaffee und frischem Gebäck lag in der Luft, als sich
die Mitglieder des VdK-Ortsverbands Ladenburg am 7. Dezember
im kleinen Domhofsaal versammelten. Die Tische waren festlich geschmückt, Lichter leuchteten, und doch war es ein wenig kühl im
Raum – manche Gäste behielten ihre Jacken an, zogen sie enger um die Schultern. Aber niemand ließ sich davon stören. 

Die Stimmung: herzlich, nahbar, vertraut. Eine Feier ohne Programm, ohne Druck, ohne Zeitplan. Einfach ein Nachmittag, der Raum ließ für
Begegnungen, Gespräche und das Wiedersehen von Menschen, die sich zum Teil seit Jahren kennen.

Zwischen Kaffeetassen und leisen Stimmen erhob sich schließlich August Seel, stellvertretender Bezirksverbandsvorsitzender. 
Die Aufmerksamkeit im Saal bündelte sich. Denn nun folgte der Moment, der viele besonders berührte: die Ehrungen.
 Allen voran die für Hartmut Müller, eine Persönlichkeit, die den Ortsverband über Jahrzehnte geprägt hat.
 Als Seel verkündete, Müller erhalte das Goldene Treueabzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft, dazu die silberne Ehrennadel des VdK Deutschland und darüber hinaus die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden, brandete spontaner 
Applaus auf. Ein Applaus, der nicht nur Dank ausdrückte, sondern auch das Bewusstsein darüber, wie viel Engagement, Zeit und Kontinuität Müller in den Verband eingebracht hat.

Während die Gäste weiterplauderten, wurde auch deutlich, dass der VdK-Ortsverband sich im Umbruch befindet.
Da der Vorsitz bis zur Neuwahl im Februar unbesetzt ist, übernimmt die stellvertretende Vorsitzende Heike Jung die Leitung des Ortsverbands. Sie sorgt in dieser Übergangszeit für einen geregelten Ablauf der Verbandsarbeit.
 Am Ende dieses Nachmittags blieb das Gefühl einer Feier, die ohne große Worte ausgekommen war und gerade dadurch überzeugte. 
Einer Feier, die zeigte, dass Gemeinschaft nicht laut sein muss, um stark zu wirken. Die Gäste verließen den Domhofsaal mit warmen Worten, einem Lächeln und der Gewissheit, Teil eines lebendigen und solidarischen Ortsverbands zu sein.